Stangensellerie

| Gemüse

Stangensellerie wird als einjährige Pflanze angebaut und bildet, entgegen dem Knollensellerie nur eine kleine Wurzelknolle, jedoch lange, fleischige hellgrün gefärbte Blattstiele.

Stangensellerie ©Gerald Lechner/LK Niederösterreich

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XXX Lagerware in Österreich
XXX Keine heimische Ware erhältlich

An den Enden der dickfleischigen Stiele sitzen einfach gefiederte Blätter, die einen intensiven Duft abgeben. Der Geschmack des Stangensellerie erinnert an Knollensellerie, wobei er noch etwas milder und feiner schmeckt.

Je nach Sorte können die Stangen dunkelgrün, hellgrün, weißlich oder gelb gefärbt sein. In den Handel kommen ausschließlich die Blattstiele, die pro Pflanze teilweise bis zu einem Kilogramm wiegen können. Die blasse Färbung kommt, ähnlich wie beim Spargel, durch Aufhäufen von Erde beziehungsweise das Abdecken der Pflanze zustande, womit die grünliche Chlorophyllbildung durch den Lichtmangel beeinträchtigt wird. Es gibt jedoch bereits helle Züchtungen (selbstbleichende Sorten).

Stangensellerie kommt ab Juni bis November aus heimischem Anbau auf den Markt.

Beim Kauf sollte auf frische hellgrüne Blätter geachtet werden. Sind die Blätter welk, so sind auch die Stangen meistens zäh. Die Stangen dürfen keine braunen Stellen aufweisen und sollten sich nicht biegen lassen, sondern vorher abbrechen. Die Schnittstelle sollte hell und saftig sein.

Stangensellerie ist relativ lange haltbar. In einem Plastikbeutel (luftdicht abgeschlossen) kann er für rund zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Getrennt von Äpfeln, Birnen und Avocados lagern, da er ansonsten schneller verdirbt. Stangensellerie eignet sich auch für die Tiefkühltruhe. Gegart oder kurz blanchiert hält er sich tiefgekühlt bis zu 10 Monaten.

Stangensellerie lässt sich sehr vielseitig zubereiten. Er schmeckt hervorragend als Rohkost beispielsweise mit einem Kräuterdip, ist aber auch gekocht in Eintöpfen oder Wokgerichten eine Delikatesse. Eintopfgerichte erhalten durch Stangensellerie eine besonders würzige und aromatische Note. Die zarten Blätter können mitgekocht oder fein gehackt über das fertige Gericht gestreut werden. Sie haben jedoch ein sehr intensives Aroma – also vorsichtig dosieren.

Die hohlen Stangen werden auch gerne als Fingerfood zubereitet. Dafür die Stangen auseinander drücken und mit einer pikanten Käse-, Frischkäse- oder Fleischfüllung belegen. Kurz Überbacken und servieren. Gewürze wie Basilikum und Thymian harmonieren mit Sellerie besonders gut ohne seinen charakteristischen Eigengeschmack zu überdecken.

  • Cocktails gesund serviert. Für alle Cocktailgenießer: Stangensellerie ist nicht nur optisch sondern auch geschmacklich die optimale Dekoration für Bloody Mary. Eine Stange mit ein bisschen Blattgrün in das Longdrinkglas stecken und servieren. Sein Geschmack passt hervorragend zum scharf bitteren Cocktail.
  • Im Herzen das Beste. Die Stangen im Herzstück des Staudensellerie sind besonders zart und sollten möglichst roh genossen werden. So kommen Sie in den vollen Genuss der Vitalstoffe. Die äußeren Stangen eignen sich eher zum Kochen, Blanchieren oder Überbacken.

Stangensellerie ist ein kalorienarmes Gemüse, welches einen hohen Wasseranteil aufweist. Er enthält nicht nur Magnesium, Kalium und Calcium, sondern ebenso die Vitamine A und B.

Finn empfiehlt:

Stangensellerie ist Geschmackslieferant. Aufgrund des hohen Gehaltes an ätherischen Ölen eignen sich die frischen fein geschnittenen Blätter zum Würzen von Speisen und Suppen.

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