Walnuss

| Obst

Die Walnuss (Juglans regia) gehört zur Familie der Walnussgewächse (Juglandaceae). Walnussbäume wachsen langsam, brauchen sehr lange (mindestens 12 – 15 Jahre), bis sie in den Ertrag kommen und bilden 15 – 25 m hohe Bäume mit einem massiven Stamm.

Walnuss ©Gerald Lechner/LK Niederösterreich

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Nussbäume können ein Alter von 150 oder sogar 200 Jahren erreichen. Der Walnussbaum ist sehr wärmeliebend und hinsichtlich des Bodens eher anspruchslos. Der Name leitet sich von der Bezeichnung "welsche Nuss" ab, was so viel bedeutet wie "von den Romanen kommende Nuss"). Nicht nur die Früchte des Baumes sind sehr beliebt, ebenso wird das Holz sehr geschätzt.

Die Frucht ist von einer fleischigen Schale umgeben, welche sich je nach Reifezustand von grün bis dunkelbraun verfärbt und sich später unregelmäßig von der uns als "Nussschale" bekannten inneren Fruchtwand ablöst. In dieser harten, braunen, gekerbten und zweiteiligen Schale sitzt nun der Samen, welchen wir als Nuss bezeichnen. Die Nussschale variiert je nach Sorte in Form, Größe und Schalendicke.

Die Reifezeit beginnt Ende September und geht bis Mitte November, wobei die reifen Nüsse oft noch mit der grünen äußeren Schale abfallen und vom Boden aufgelesen werden können.

Die Kerne der Früchte sind als Walnüsse bekannt und ihre Reife erkennt man an der braunen Schale, welche zunehmend Risse aufweist. Vor allem ausgelöst sind sie im Handel erhältlich.

Nüsse müssen, um bei ihrer Lagerung nicht zu verderben, getrocknet werden. Dies gilt sowohl für geschälte (Nusskerne) als auch für Nüsse mit Schale. Wenn keine Trocknung vorgenommen wird, kommt es rasch zur Schimmelbildung. Die Trocknung wird am einfachsten durchgeführt, indem die Nüsse locker ausgebreitet einige Wochen liegen. Der getrocknete Nusskern ist über viele Monate lagerbar, am besten kühl und dunkel in Netzsäcken. 

Nachdem die harte Schale geöffnet wurde, kann die Walnuss als gesunde Knabberei genascht werden. Vor allem in geriebener Form sind sie Zutat in vielen Mehlspeisen, aber auch als Dekoration auf Torten und Käseplatten, in Salaten oder eingelegt in Honig sind sie beliebt. Gepresst verfeinern sie als Öl so manche Speise, aber auch als Nusslikör und Nussschnaps wird die Frucht gerne genossen. Aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehalts werden halbreife Nüsse auch gerne eingelegt.
Neben der Nutzung der Früchte ist das Walnussholz äußerst begehrt.

Walnusskerne haben zwar einen Fettanteil von bis zu 60%, jedoch ist die im reichen Ausmaß vorhandene Omega-3-Fettsäure gut für das Herz. Sie wirken außerdem blutdrucksenkend, konzentrationsfördern und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.
Die Blätter der Walnuss können als Tee Magen- und Verdauungsprobleme lindern. Als Fußbad oder als Walnussblätterumschlag kann der Walnussblättertee bei starker Schweißbildung Abhilfe verschaffen, da er antiseptische und auch pilztötende Eigenschaften hat.

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