Besenheide

Wer es im Herbst schön bunt haben will, greift zu Heidegewächsen.

© Kornherr LK NÖ

Im Herbst sind verschiedene Heidegewächse in den Gärtnereien und Baumschulen erhältlich. Vor allem sind die Besenheide (Calluna vulgaris), die Schneeheide (Erica carnea) und die Glockenheide (Erica gracilis) zu bekommen. Die Wahl der richtigen Heide hängt vom Zweck der Bepflanzung ab. Die Glockenheide eignet sich besonders für kurzfristige Dekorationen. Sie hat relativ große Blüten, ist aber bei uns nicht winterhart. Die Schneeheide ist in Mitteleuropa heimisch und damit winterhart. An Klima und Boden angepasst, ist sie für Dauerbepflanzungen im Garten eine gute Wahl.

Der absolute Star unter den Heidegewächsen ist jedoch die Calluna. Sie blüht vom Spätsommer bis in den Winter hinein. Die Züchtung machte es möglich, den Anschein einer Blüte hinauszuzögern. So gibt es Sorten, bei denen die Blüten im Knospenstadium verweilen und nicht aufblühen. Dies macht den Eindruck einer dauerhaften Blüte. Die Besenheide ist von den beiden vorgenannten Erika-Arten durch ihre schuppig anliegenden Blätter unterscheidbar, wohingegen die Eriken nadelförmige Blätter besitzen. Callunen mögen es sonnig und gut wasserversorgt. Nur bei einer mehrjährigen Verwendung sollte auf saures Substrat und kalkfreies Wasser geachtet werden. Beliebt ist die Calluna als Herbstblüher für Gefäße, Beete und Gräber.

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