Bohnen

Als Bohne bezeichnet man die Hülsen und Samen einiger Gattungen der Schmetterlingsblütler. Im weitersten Sinn sind Bohnen Hülsenfrüchte.

Bohnen sind ohne Ausnahmen einjährige und sehr frostempfindliche Pflanzen. Doch in ihrer Form und Farbe gibt es Unterschiede. Während die Hülsen älterer Sorten noch Fäden haben, die entfernt gehören, sind die neuen Sorten fast fadenlos. Auch die Samen der Bohne fallen je nach Sorte rund, kugelig, flach, oval oder lang gestreckt aus und unterscheiden sich durch ihre weiße, bunt gefleckte, hell- bis rotbraune oder sogar fast schwarze Farbe.

Die Heimat der Bohnen finden wir in den tropischen und subtropischen Wäldern Mittel- und Südamerikas. Aber auch das europäische Klima vertragen die Bohnen sehr gut, hier kann man sie praktisch überall finden. Die Bohne ist der pflanzliche Eiweißlieferant. Neben dem Eiweiß versorgen sie uns jedoch auch mit Kohlenhydraten, Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium und die Vitamine der Gruppe B sowie A, C und E.

Was ihr auch noch wissen solltet: Bohnen sind nur gegart zum Verzehr geeignet. Rohe Bohnen enthalten das Glycosid Phasin, ein giftiges Eiweiß, das nach einer Kochzeit von 15 Minuten zerfällt.

Lagertipp

Bei der Lagerung der Bohnen solltet ihr stets auf die kühle Lagerung im Kühlschrank achten, hier bleiben sie etwa zwei Tage lang frisch. Aber Vorsicht: Bei einer Lagerung unter 7°C können bereits erste Kälteschäden entstehen.

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