Ackerbohne

Die Ackerbohne ist ein gutes Futter für unsere Nutztiere. Wir finden sie aber auch in der menschlichen Ernährung wieder. So galten sie früher beispielsweise als Arme-Leute-Essen. Die Ackerbohne stammt ursprünglich aus dem Mittelmeer und ist eine sehr alte Kulturpflanze.

Die Ackerbohne blüht von Mai bis Juli und ihre Früchte sind durch dunkelbraune, lederartige, samtig behaarte Hülsen zu erkennen. In diesen Hülsen befinden sich 2 bis 5 länglich, flachgedrückte Samen. Die Ackerbohne hat hohe Ansprüche an ihren Standort. Sie benötigt eine gleichmäßige Wasserversorgung und tiefgründige, mittelschwere bis schwere Böden mit guter Nährstoffversorgung. Am besten gedeiht sie daher in Gebieten mit einer ausgeglichenen Niederschlagsverteilung.

Vor- und Nachteile

Was sind aber nun genau die Vorteile der Ackerbohne? Sie lockert die Fruchtfolge auf, verbessert die Bodenfruchtbarkeit und sorgt für mehr Vielfalt auf unseren Äckern. Ihre Blüten sind dank ihrer langen Blühdauer ein gefundenes Fressen für Bienen, Hummeln und andere Insekten. Aber es gibt auch Nachteile. So bietet die Ackerbohne Unkräutern und Gräsern nur wenig Paroli. Zusätzlich dazu setzen einige tierische Schädlinge der Ackerbohne zu und reduzieren damit den Ertrag.

Aussaat im Frühjahr - Ernte ab Ende August

Die Ackerbohne hat ihre Saatzeit zeitig im Frühjahr, sobald der Boden abtrocknet, gut befahrbar und bearbeitbar ist. Weiters zeichnet sie sich durch eine Spätfrostverträglichkeit bis zu – 4°C. Bevor man die Ackerbohne genießen kann muss sie Ende August bis Mitte September mit einem Mähdrescher geerntet werden.

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