Zimmerazalee

| Erstellt von Christian Kornherr

Wer Rhododendren liebt, wird auch die Zimmerazalee lieben. Die asiatische Schönheit beeindruckt mit ihrem Blütenreichtum und bringt Farbe ins Wintergrau.

© lcrms AdobeStock

Als Zimmerazalee findet vor allem die Indische Azalee (Rhododendron simsii), aber auch die Japanische Azalee (Rhododendron japonica) Verwendung. Beide haben einen strauchartigen Wuchs mit verholzenden Trieben und immergrünen Blättern. Azaleen benötigen saures Substrat und werden am besten mit Regenwasser gegossen. Der Topfballen der Zimmerazalee soll immer feucht sein, stauende Nässe sollte man aber verhindern. Der ideale Winterstandort ist ein kühles, helles Zimmer, mit etwa 18 °C. Außerdem benötigt sie eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Den Sommer kann dieser Winterblüher dann an einem halbschattigen Platz im Garten verbringen.

Die Düngung sollte vor allem vom Frühjahr bis zum Herbst erfolgen und im Winter reduziert werden.  Eine gute Eisenversorgung hilft, der Chlorose, also gelben Blätter, vorzubeugen. Am besten fragen Sie Ihren Gärtner nach einem speziellen Rhododendren-Dünger. Um das Ausfallen der Blütenknospen zu verhindern, sollten Sie die Kardinalfehler bei der Pflege vermeiden. Wählen Sie keinen zu warmen Standort, gießen Sie regelmäßig und besprühen Sie die Zimmerazalee häufig mit Wasser. Mit diesen Maßnahmen und dem regelmäßigen Entfernen der abgeblühten Blüten, haben Sie lange Freude an diesem Winterblüher.

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