Koriander

Koriander gehört in die Familie der Doldenblütler. Die einjährige Pflanze hat gefiederte Blätter und weiß bis ras gefärbte Blüten. Besonders die unreifen Früchte und die jungen Pflanzen riechen beißend intensiv, weshalb Koriander gerne Wanzenkraut genannt wird.

© Michal

Ein leichter, gut durchlässiger, fruchtbarer Boden in voller Sonne ist für den Koriander vorteilhaft. Die Aussaat kann ab April erfolgen, wobei die Samen mit ca. 1 cm Erde bedeckt werden. Zwischen den einzelnen Reihen sollte ein Abstand von 30 cm und innerhalt der Reihe ein Abstand von 15 cm vorliegen. Als Begleitpflanze fördert Koriander in der Mischkultur die Keimung von Anis und wehrt Blattläuse ab.

Die frischen Blätter und die reifen Samen besitzen ein komplett unterschiedliches Aroma. Die jungen Blätter werden gepflückt und frisch verwendet. Die Samen werden reif geerntet und dienen ganz oder gemahlen als Gewürz. Dabei werden die Pflanzen sobald sich die Dolden braun verfärben, geschnitten und kopfüber aufgehängt. Legt man ein Tuch unter die Kräutersträuße, so werden die herunterfallenden, getrockneten Samen aufgefangen.

Die Blätter und Samen sind reich an ätherischen Ölen, die positiv auf das Verdauungssystem wirken, den Appetit anregen und bei Völlgefühl helfen. Koriander wirkt krampflösend und kann Reizungen im Magen und Darm lindern.

Getrocknete Koriandersamen haben in der österreichischen Küche schon lange Tradition. Sie passen ganz oder gemahlen gut zu Brot, Wurst, Saucen und Einlegegewürze. Die aromatischen Blätter werden vor allem bei asiatischen Gerichten verwendet, wie zB bei Suppen, Currys und Linsengerichten.

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