Kranzschlinge

| Erstellt von Christian Kornherr

Ihr reizvolles Aussehen, aber vor allem ihr betörender Duft machen die Kranzschlinge (Stephanotis floribunda) für Liebhaber intensiver Düfte zur idealen Zimmerpflanze.

Kranzschlinge ©Christian Kornherr/LK Niederösterreich

Die Kranzschlinge, auch Madagaskar-Jasmin genannt (Stephanotis oribunda) stammt, wie einer ihrer Trivialnamen schon verrät, aus Madagaskar. Die Bezeichnung Jasmin lässt darauf schließen, dass sie wie Jasmin duftet. Der Name Kranzschlinge bezieht sich auf ihren kletternden Wuchs. Sie wird in Gärtnereien häufig zu einem Kranz formiert angeboten. Ihre immergrünen Blätter sind eiförmig und glänzend und machen die Pflanze auch ohne Blüten attraktiv. Mehrere anmutige weiße Blüten mit langem Kelch entspringen in den Blattachseln. Die Kranzschlinge kann von Juni bis September stark duftend blühen.

Die Pflanze mag einen hellen Standort im Innenraum ohne direkte Mittagssonne. Am wohlsten fühlt sich die Kranzschlinge bei Zimmertemperatur. Im Winter darf es ruhig etwas kühler sein, 12 bis 16°C wären ideal. Während der kalten Jahreszeit sollte man die Wassergaben auf ein Minimum reduzieren. Aber auch in der Wachstumsperiode ist das Substrat nur sparsam feucht zu halten. Die Düngung sollte von März bis August regelmäßig erfolgen und danach gänzlich eingestellt werden, um der Pflanze eine Ruhepause zu gönnen.

Von Februar bis April ist die beste Zeit die Kranzschlinge umzutopfen. Auch das Schneiden zu üppig gewordener Pflanzen sollte in dieser Zeit passieren.

Finn empfiehlt:

Damit die Kranzschlinge kompakt bleibt, sollten ihre Triebe regelmäßig vorsichtig auf das Drahtgestell gewickelt werden. Wer dies nicht tut, bekommt eine Kletterpflanze, die zwei bis fünf Meter lang wird.

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