Koriander

Der Koriander hat seinen Namen aus dem Griechischen, denn er leitet sich aufgrund des Geruchs der Pflanze von den Wörtern kóris (Wanze) und amon (Anis) ab. Die Pflanzenart gehört zur Familie der Doldenblütler und ihr kennt ihn bestimmt hauptsächlich als Gewürz- oder Heilpflanze.

Der Koriander ist eine einjährige Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe von 30 bis 90 cm. Seine Blütezeit ist von Juni bis Juli und dauert um die vier Wochen. Seine Früchte erkennt ihr an ihrer kugelrunden und zweigeteilten Form.

Kraut und Samen des Korianders werden sehr häufig in der Küche als Küchengewürz verwendet. Der Geruch und der Geschmack beider ist sehr verschieden, daher wird in Europa hauptsächlich der Samen und in den südamerikanischen Ländern und in der asiatischen Küche vor allem die Pflanzenteile eingesetzt.

WIE UND WOZU KORIANDER AM BESTEN SCHMECKT

Der Geschmack der Koriandersamen ist herbwürzig mit einem süßlichen Nachgeschmack. Die Samen überstehen selbst lange Garzeiten und werden für Gebäck, Kuchen, Gemüsegerichte und in indischen Gewürzmischungen verwendet. Außerdem lassen sich die Korianderkörner in Wurst, Schwarzbrot, Ragouts und als Lebkuchengewürz verwenden.

Koriandergrün duftet zitronig-pfeffrig, schmeckt säuerlich-scharf und eignet sich besonders als Zugabe zu asiatischen Gerichten. Koriander lässt sich in dieser Form gut als frische Würze aber auch als Dekoration verwenden. Die grünen Blätter sollte man aber erst  kurz vor dem Servieren über die Speisen dazu geben, da sonst sein Aroma verloren geht.

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