Gans

Die heutige Hausgans mit zumeist weißem Federkleid stammt von der wild lebenden europäischen Wildoder Graugans ab. Bereits die Römer und Germanen züchteten die Graugans wegen ihres Fleisches, Fettes und ihrer Federn.

 

Gänse haben einen langen Hals und sind durch die mittellangen Beine in der Lage, recht schnell zu laufen. Die Hausgans ist eine Zuchtform der wild lebenden Graugans, die zu den Feldgänsen gehört. Gänse im Allgemeinen legen zwischen Anfang Februar und Ende Mai ihre Eier - je nach Rasse sind es bis zu 60 Stück.

Wusstest du,...

... dass Gänse die besten Wachhunde sind? Schon die alten Römer haben Gänse zur Bewachung eingesetzt. Sie schnattern laut und schlagen mit ihren Flügeln. Die Federn und die Daunen der Gänse werden auch für kuschelige Polsterfüllungen verwendet.

Haltung

Gänse werden überwiegend in kleinen Herden gehalten. Zur Weidesaison, die im März beginnt, kommen Tiere ab einem Alter von acht Wochen ins Freiland. Sofern pro Hektar nicht mehr als 50 bis 70 Tiere stehen, können sich die Tiere ausschließlich von Grünfutter ernähren.

Zur Endmast - etwa vier bis sechs Wochen vor der Schlachtung - werden die Tiere wieder aufgestallt und es wird Getreide zugefüttert. Die Gänse wiegen zum Zeitpunkt der Schlachtung zwischen fünf und zwölf Kilogramm. Vor allem von November bis Weihnachten sind Gänse gefragt und auch vermehrt im Handel zu finden. Denn neben der Martinsgans spielt auch die Weihnachtsgans in Österreich eine bedeutende Rolle.

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