Patagonisches Eisenkraut

| Erstellt von Christian Kornherr

Von Juli bis in den Herbst hinein sind die grazilen Blüten des Eisenkrauts (Verbena bonariensis) eine Zier für jedes Beet.

Patagonisches Eisenkraut ©pixssell/stock.adobe.com

Wenn Sie eine Pflanze sehen, deren violette Blütenstände sich auf langen Stielen, fast wolkenartig schwebend, über einem Beet befinden, dann handelt es sich dabei um das Patagonische Eisenkraut (Verbena bonariensis). Neben den violetten Trugdolden mit ihren zahlreichen kleinen Blüten, sind auch noch die länglichen Blätter und der vierkantige Stängel, der dem Blütenstand trotz seines fragilen Aussehens Halt gibt, charakteristisch für diese Pflanze. Am besten gedeiht diese aus Südamerika stammende Eisenkrautart auf humosen, sandigen Böden. Einen vollsonnigen Standort sollten Sie dem Patagonischen Eisenkraut aber schon gönnen. Dann kann es in einer Mischbepflanzung mit anderen Stauden, diese gut in der Höhe ergänzen. Auch niedrigere Stauden, die dahinterstehen, kommen aufgrund der grazilen Stängel noch zur Geltung. Bei uns ist diese Staude nicht winterhart, kann sich aber selbst aussäen. Dazu einfach die Fruchtstände stehen lassen.

Das Patagonische Eisenkraut ist eine kurzlebige, pflegeleichte Staude, die auch von Insekten, wie Bienen oder Schmetterlingen gerne besucht wird. Neben dem hohen Eisenkraut haben die Gärtner auch die kleiner bleibende Sorte „Lollipop“ im Angebot.

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