Garteneibisch

| Erstellt von Christian Kornherr

Der Garteneibisch (Hibiscus syriacus) schmückt sich erst ab Juli mit zahlreichen Blüten.

Der Garteneibisch (Hibiscus syriacus) ist eine spätblühende Farbenpracht im Garten. ©Oligo/stock.adobe.com

Der Garteneibisch (Hibiscus syriacus) ist ein straff aufrecht wachsender Strauch, der rund 1,5 bis 3 Meter hoch und 1 bis 2 Meter breit wird. Er macht sowohl in kleinen Gruppen gesetzt als auch einzeln im Garten oder in Pflanzgefäßen eine gute Figur. Dieser gut schnittverträgliche Strauch kann auch als reine Hibiskushecke oder in eine gemischte Blütenhecke gepflanzt werden. Der Schnitt des erst spät austreibenden Garteneibischs soll im Frühjahr erfolgen. Ein Rückschnitt im Sommer reduziert die Blüte, da der Garteneibisch am einjährigen Holz, das ist der Trieb, der in diesem Jahr gewachsen ist, blüht. Wer keine Hibiskus-Sämlinge im Garten haben will, sollte die Fruchtstände mit den Samen bereits im Herbst oder Winter entfernen, da beim Frühjahrsschnitt erfahrungsgemäß viele Samen ausfallen.

Besonders attraktiv macht den Garteneibisch seine für Blütensträucher untypische späte Blüte. Die meisten Blütensträucher überschütten uns im Mai und Juni mit ihrer Blütenpracht. Der Garteneibisch lockt mit seinen Blüten Bienen und andere Insekten von Juli bis September in den Garten. Die zahlreichen Sorten bieten eine große Farbenvielfalt. Von Weiß, über Rosa- und Rottöne, bis zu Lila- und Violettönen ist alles im Farbtopf dabei. Zusätzlich haben zahlreiche Sorten einen roten Mittelfleck am Grund der Blüte, der den hervortretenden Stempel noch mehr zur Geltung bringt. Als ob das nicht schon genug an Auswahl wäre, gibt es neben den offen blühenden Sorten auch halbgefüllte und gefüllte Sorten. Der Garteneibisch sollte in keinem Garten fehlen!

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