Hirse

Die Hirse zählt zu den Kulturpflanzen, sie hat ihren Ursprung in den Mittelmeer- und südlicheren Ländern, wie zum Beispiel Asien. In Afrika und Asien ist Hirse heute noch eine der wichtigsten Getreidepflanzen in der Ernährung.

Die Hirse ist für ihre große Beliebtheit als Futterpflanze aber auch als Brot- und Breipflanze. Im Laufe der Jahre hat sie sich auch als Speisehirse ihren Weg in Müslis, Joghurt oder auch Brot gemacht. Bei der Hirse kann man zwischen der Rispenhirse und der Körnerhirse unterscheiden. Die Hirse, insbesondere die Rispenhirse hat einen mittelhohen Wuchs, zusammengezogene schlaffe Rispen und meist ein gelbes dem Senfkorn ähnelndes Korn mit hoher Festigkeit.

Die Hirse ist in der Landwirtschaft vor allem für ihre Unempfindlichkeit bei Niederschlägen bekannt und überzeugt mit einer gleichmäßigen Reife in der späteren Ertragssituation. Die Hirse liebt die Wärme und braucht gleichzeitig wenig Wasser, daher übersteht sie auch Trockenzeiten relativ gut. Der Aussaatzeitpunkt erstreckt sich von April bis Anfang Mai. Geerntet wird die Hirse mit Hilfe eines Mähdreschers nach 135 bis 145 Vegetationstagen, daran zu erkennen, wenn sich die oberen Rispen beginnen zu öffnen.

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