Karfiol, Kraut und Co.
Kohl hat viele Gesichter
Vom unscheinbaren Krautkopf bis zum leuchtend grünen Brokkoli: Kohlgemüse zeigt sich in erstaunlich vielen Formen und Farben. Mal schmeckt es mild und nussig, mal kräftig und würzig. Und wer bei Kohl nur an deftige Hausmannskost denkt, verpasst so manche kulinarische Überraschung.
Eine Familie - viel Geschmack
Was haben Karfiol, Brokkoli, Kohlrabi, Kraut und Kohlsprossen gemeinsam? Sie gehören alle zur großen Kohlfamilie. Kaum zu glauben, wenn man die unterschiedlichen Formen betrachtet. Während beim Karfiol die noch nicht vollständig entwickelten Blütenstände auf dem Teller landen, essen wir beim Kohlrabi den verdickten Stängel und beim Kraut die Blätter.
Auch geschmacklich hat die Verwandtschaft einiges zu bieten. Karfiol schmeckt mild, Kohlsprossen bringen eine leicht herbe Note mit und Rotkraut überrascht mit einer angenehmen Süße.
Schon gewusst?
Wenn es draußen kalt wird, heißt es Bühne frei für den Kohl. Während sich viele Gemüsesorten im Winter rar machen, läuft so manches Kohlgemüse zur Hochform auf. Kraut lässt sich gut lagern, Wirsing verträgt niedrige Temperaturen und Kohlsprossen können nach Frosteinwirkung milder schmecken. Dazu liefert Kohlgemüse wertvolle Nährstoffe wie Vitamin C und Ballaststoffe. Es lohnt sich also, der vielseitigen Pflanzenfamilie öfter einen Platz auf dem Speiseplan einzuräumen.
Mehr als nur Beilage
Ob knusprig aus dem Ofen, fein geschnitten als Salat oder herzhaft geschmort: Kohl kann weit mehr als die klassische Beilage sein. Aus Karfiol werden goldbraune Röschen, Kohlsprossen bekommen im Backrohr eine knusprige Kruste und Kraut verwandelt sich in eine würzige Strudelfülle.
Neugierig geworden? Dann wird es Zeit, den Kochlöffel zu schwingen. Unsere Kohlrezepte zeigen, wie abwechslungsreich heimisches Kohlgemüse schmecken kann.
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