Apfelbeere

Die Apfelbeere (Aronia melanocarpa) ist mit dem Apfel verwandt und gehört ebenso zur Familie der Rosengewächse. Sie stammt aus Nordamerika und wird in Skandinavien, Osteuropa und Russland in Erwerbsobstanlagen kultiviert. Dieses Rosengewächs ist jedoch auch für den Garten geeignet

© Kornherr LK NÖ

Der etwa ein bis zwei Meter hohe und ebenso breite mehrtriebige Kleinstrauch ist anspruchslos und robust. Die Apfelbeere verträgt fast alle Böden, wächst in der Sonne ebenso wie im Halbschatten und ist noch dazu sehr frosthart, salzfest und hitzebeständig. Es kann lediglich vorkommen, dass sie Ausläufer bildet. Sie blüht im Mai mit weißen etwa ein Zentimeter großen Blüten in schirmförmigen Doldenrispen, welche an Apfelblüten erinnern. Von August bis September reifen die essbaren, schwarzen Früchte. Sie schmecken herb, säuerlich und wirken adstringierend (zusammenziehend). Daher sind sie für den Frischgenuss nur bedingt geeignet. Man kann Säfte, Marmeladen, Gelees und Kompotte herstellen. Wem der Geschmack zu streng ist, der kann die Aronia bei der Verarbeitung in der Küche mit anderen Früchten wie etwa Äpfeln kombinieren.

Finn empfiehlt:

Die Apfelbeere ist eine gute Bienenweidepflanze, aber auch Vögel lieben die schwarzen Beeren. Wollen Sie die Beeren selbst ernten, sollten Sie ab Mitte Juli die Pflanze mit einem Vogelschutznetz bedecken, ansonsten könnten sich zahlreiche zwitschernde Gartenbewohner über die noch unreifen Früchte freuen.

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