November

| Obst & Beeren

Baumanstriche gegen Frostrisse vornehmen. Ein südseitig angelehntes Brett schützt auch vor Sonneneinstrahlung, die durch die Temperaturunterschiede zwischen Sonnen- und Schattenseite tiefe Risse im Stamm verursachen kann.

Pflanzen von Obstbäumen.

Beerensträucher können leicht und schnell durch Absenker vermehrt werden.

Krebs an Obstbäumen ausschneiden.

Äpfel nicht neben Kartoffeln lagern.

Ein heller Stammanstrich an Obstgehölzen vermindert die Gefahr von Frostrissen. Außerdem verlieren Schädlinge ihre Unterschlupfmöglichkeiten. Auch Pilzsporen haben weniger Platz, um sich einzunisten und den Winter zu überdauern. Er kann ab November an frostfreien Tagen aufgetragen werden. Die Stämme werden vorher gründlich abgebürstet.

Viele Wildobstarten benötigen Frost, damit ihre Früchte genießbar werden, zB Schlehe, Hagebutte, Mispel und Vogelbeere. Schlehen erntet man nach den ersten Frösten. Die bittere Fruchtsäure hat sich dann in Zucker umgewandelt. Die Schlehe ist ein heimisches Wildobst und eine Bereicherung für den Garten.

Bei Ribiseln kann jetzt ein Rückschnitt durchgeführt werden. Alte, vergreiste Triebe sollen durch junge ersetzt werden. Dazu die ältesten Triebe einfach knapp über den Boden abschneiden. Sind wenig junge Triebe vorhanden, dann kann deren Bildung durch Anhäufeln gefördert werden.

Bei sommertragenden Himbeeren werden nur die abgeernteten Triebe bodennahe abgeschnitten, die frischen einjährigen Triebe bleiben, da diese im nächsten Jahr die Himbeeren tragen. Bei herbsttragenden Himbeeren werden alle Triebe abgeschnitten, da die Beeren am einjährigen Holz gebildet werden.

Damit die Verbreitung von verschiedenen Obstschädlingen eingedämmt wird, sollte wurmiges Fallobst regelmäßig – am besten täglich – entfernt werden.

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