Vogelmiere

Die Vogelmiere (Stellaria media) ist eines der häufigsten Wildkräuter. Aufgrund der hohen Gehalte an Vitaminen und Mineralstoffen wird die zu den Nelkengewächsen gehörende Pflanze auch als Salatpflanze gern gegessen.

© Michal

Die Vogelmiere gedeiht an sonnigen wie auch an schattigen Standorten. Optimal sind jedoch halbschattige Lagen. An den Boden stellt die Vogelmiere einige Ansprüche. Die Pflanze liebt nährstoffreiche und zum Teil lehmhaltige bis lehmige Böden.

Vogelmiere wird ausschließlich als frisches Kraut verwendet. Da man es fast das ganze Jahr über ernten kann, lohnt es sich nicht einzufrieren. Wurzeln und die reichlich auch am Kraut anhaftende Erde werden sorgfältig entfernt und das gesamte Kraut mit Blüten geschnitten.

15 dag Vogelmiere liefern den gesamten Tagesbedarf an Eisen, Kalium und Vitamin C. Zusätzlich liefert uns dieses „Unkraut“ Magnesium, Kalzium und Provitamin A.

Das gesamte Kraut wird Salaten, Suppen, Brot und Brotaufstrichen beigegeben. Vogelmiere ist nicht nur wegen des Geschmacks nach jungen Maiskolben ein delikates Wildkraut, sondern auch wegen des hohen Mineral- und Vitamingehaltes ein sehr wertvolles.

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