Zu gut für die Tonne
5 Lebensmittel, die eine zweite Chance verdienen
Der Apfel ist nicht mehr knackig, das Semmerl steinhart und die Karotte schaut schon etwas schrumpelig aus? Kein Grund, gleich alles wegzuwerfen! Denn so manches Lebensmittel hat noch einen köstlichen zweiten Auftritt verdient. Hier kommen fünf einfache Ideen, die Lebensmittel retten und die Geldbörse schonen.
1. Der müde Apfel: Nicht mehr knackig, aber voller Möglichkeiten
Die Schale ist runzelig und knackig ist er auch nicht mehr? Kein Grund, den Apfel abzuschreiben! Gerade ältere, noch einwandfreie Äpfel machen sich wunderbar als Apfelmus, im Apfelstrudel oder als warme Bratäpfel. Ein bisschen Zimt dazu und schon wird aus dem unscheinbaren Obst ein süßer Genuss.
2. Das harte Semmerl: Von wegen altes Eisen!
Zum Reinbeißen zu hart? Dann wird eben etwas anderes daraus! Altbackene Semmeln lassen sich zu knusprigen Croûtons, Semmelbröseln oder köstlichen Semmelknödeln verarbeiten. So wird aus dem Frühstück von gestern das Mittagessen von morgen.
3. Die schrumpelige Karotte: Außen müde, innen köstlich
Nicht mehr knackig, aber noch einwandfrei? Dann ab in den Suppentopf! Auch für Gemüsesaucen oder Ofengemüse eignen sich Karotten, die schon etwas an Frische verloren haben. Nur bei Schimmel oder Fäulnis heißt es: Finger weg!
4. Der gekochte Erdapfel: Bereit für Runde zwei
Beim Mittagessen ein paar Erdäpfel zu viel gekocht? Macht nichts! Rasch abgekühlt und gut gekühlt warten sie auf ihren nächsten Einsatz. In Scheiben geschnitten und knusprig angebraten werden daraus köstliche Braterdäpfel. Auch Erdäpfelsalat oder eine Gemüsepfanne freuen sich über die Zugabe.
5. Der angeschnittene Kürbis: Da geht noch was!
Für die Suppe war der Kürbis zu groß? Kein Problem! Aus dem Rest werden am nächsten Tag Kürbisspalten aus dem Ofen, ein cremiges Püree oder eine würzige Pastasauce. Und wenn gerade keine Zeit zum Kochen bleibt: Kürbisstücke lassen sich auch gut einfrieren.
Kleine Rettungsaktion - große Wirkung
Nicht jedes Lebensmittel muss makellos aussehen, um gut zu schmecken. Wer genauer hinschaut und aus vermeintlichen Resten etwas Neues zaubert, entdeckt oft überraschend köstliche Möglichkeiten.
Also: Erst überlegen, was noch daraus werden könnte, bevor etwas im Müll landet!