Oktober

| Gemüse & Kräuter

Wenig genutzte Böden für das nächste Jahr vorbereiten. Nur bei verdichtetem Boden: umstechen und die groben Schollen liegen lassen, um im Frühjahr mit Hilfe der Winterfröste feinkrümelige Erde zu erhalten.

Gründüngungspflanzen auf den Beeten stehen lassen, da deren Wurzeln die Bodenstruktur verbessern und bei Leguminosen (Hülsenfrüchten) der Stickstoff im Boden den Pflanzen im Frühjahr zu einem guten Start verhilft.

Wenn noch nicht im September geschehen, so sollte jetzt auf jenen Flächen, die im nächsten Jahr mit stark zehrendem Gemüse bepflanzt werden, Kompost und Mist ausgestreut werden. Der Kompost kann durchaus im halbreifen Stadium sein.

Feldsalat mit Vlies abdecken.

Wintersteckzwiebeln können noch gepflanzt werden.

Ernten von Chinakohl, Zucchini, Karotten, Rettich, Endivien, Kohlarten und Fenchel.

Um jährlich frische Rhabarber ernten zu können, müssen die Rhabarber-Pflanzen spätestens alle 8 bis 10 Jahre an eine neue Stelle umgepflanzt werden. Große Stauden teilen Sie, sobald die Blätter vergilben. Die Staude wird dazu ausgegraben und der Wurzelstock mit dem Spaten in faustgroße Stücke zerteilt. Verbessern Sie den Boden vorher mit reichlich reifem Kompost.

Wird der Knoblauch bereits im Herbst gepflanzt, gibt es meist eine reichere Ernte im nächsten Jahr. Die einzelnen Zehen in einem Abstand von 15cm etwa 5 cm tief in die Erde drücken. Knoblauch kann auch in Erdbeer- und Rosenbeete gepflanzt werden – dort wirkt er unterstützend bei der Abwehr von Pilzkrankheiten.

Steckzwiebeln im Herbst pflanzen. Die Zwiebelernte des nächsten Jahres kann bereits ab Mai beginnen, wenn schon jetzt gepflanzt wird. Doch nur bestimmte Sorten sind für diesen Zweck geeignet und winterhart, daher beim Kauf der Steckzwiebeln im Fachhandel nachfragen.

Nur absolut gesundes Gemüse darf gelagert werden. Eingeschleppte Schädlinge und Schaderreger können das Gemüse schädigen.

Vor der Ernte von Lagergemüse auf Trockenheit achten (nicht gießen und nur bei trockenem Wetter ernten). Feuchtes Gemüse ist anfällig für Schimmel und Fäulnispilze.

Karotten in Sand einschlagen und in einer Holzkiste oder einem Kübel mit Abflusslöchern lagern. Wurzelgemüse wird vor dem Einlagern nicht gewaschen.

Nachreifen von Paradeisern: Nicht ganz reife, hellgelbe bis hellgrüne Früchte abpflücken. Die Paradeiser dann zusammen mit Äpfeln in eine Kiste legen. Die Kiste in gelochte, durchsichtige Folie einpacken. Das von den Äpfeln abgesonderte Reifegas Ethylen regt die Paradeiser zum Nachreifen an.

Die beste und gesündeste Zucchini kann für die Samengewinnung verwendet werden. Wenn sich die Grundfarbe der Frucht ins Gelbliche wandelt (außer natürlich bei gelben Sorten, wird sie geerntet und aufgeschnitten. Die Samen werden entnommen und getrocknet.

• Einen zusätzlichen Vitaminschub für die kalte Jahreszeit liefern Kürbiskerne der Sorten „Steirischer Ölkürbis“ oder „Retzer Gold“: Einfach reinigen, trocknen und anschließend in der Pfanne oder im Rohr rösten.

Im Herbst legen Schnecken ihre Eier ab. Halten Sie Ausschau unter Brettern, Steinen und in Erdritzen und zerdrücken Sie die Gelege.

Ausgereiftes Gemüse im Herbst nicht zu lange stehen lassen. Die Hoffnung, dass es noch wächst wird kaum erfüllt, es wird dabei meist nur holzig, zäh und auch wenig haltbar. Ausnahmen sind Kohl, Grünkohl und Kohlsprossen. Sie vertragen einiges an Kälte und können länger im Garten bleiben. Oft gewinnen sie durch die „Kältebehandlung“ sogar an Geschmack!

Stützpfähle (am besten aus Metall) nach der Paradeiserernte gründlich reinigen, damit keine Dauersporen der Krautfäule daran überwintern können. Dadurch wird verhindert, dass die Stützpfähle im kommenden Jahr eine Infektionsquelle für die neuen Paradeiserpflanzen darstellen.

Karotten, Pastinaken, Sellerie und anderes Lagergemüse nach der Ernte nicht waschen! Der anhaftende dünne Erdfilm schützt vor Austrocknung. Einen zusätzlichen Schutz vor dem Austrocknen von Wurzelgemüse bietet das Einschlagen in feuchten Sand, vor allem wenn die Luft im Lagerraum sehr trocken ist.

Organisch gedüngtes, langsam gewachsenes Gemüse enthält mehr Ballaststoffe und bildet stärkere Zellwände als jenes, das mit leicht löslichem Stickstoffdünger gezogen wurde. Es ist daher besser lagerfähig.

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