November

| Gemüse & Kräuter

Wird jetzt im November der Boden mit der Grabgabel gelockert, besteht keine Gefahr mehr, dass Schnecken ihre Eier in die Erdritzen legen.

Ernten von Kohl, Karfiol, Endivien, Feldsalat und Winterlauch.

Wurzelgemüse kann in feuchtem Sand eingeschlagen werden.

Kräuter die frostempfindlich sind, entweder ins Haus räumen oder abdecken.

Mangold ist frosthart. Wer frischen Mangold bis zum Frühjahr ernten möchte, sollte die Pflanzen mit Laub und Vlies abdecken. Dann können die frischen Blätter laufend geerntet werden.

Rosmarin und Lavendel sind in rauen Klimalagen zwar frostgefährdet, bleiben aber ausgepflanzt im Garten. Stehen anhaltende Fröste und minus 5 °C bevor, werden die Pflanzen mit Zweigen und Laub vor Frost geschützt.

Kohl- und Wurzelgemüse spät ernten. Einige Minusgrade werden gut vertragen.

Für die erste Zeit des Winters mit leichten Frösten lässt sich auch ein Frühbeet gut zur Gemüselagerung verwenden. Die Seitenwände werden dazu mit Stroh isoliert, oben wird das Frühbeet mit einer Abdeckung aus Strohmatten und Stroh geschützt.

Nachdem sie für einige Wochen in feuchtem Substrat vorgezogen wurde, können Sie im Herbst Brunnenkresse an ihren endgültigen Standort pflanzen – am besten im Uferbereich eines Teiches oder Baches. Dabei sollten die Triebspitzen über die Wasseroberfläche herausschauen, so ist für eine würzige Schärfe zB im Salat in den Wintermonaten gesorgt.

Über den Sommer geerntete und getrocknete Kräuter können im Herbst und Winter zu köstlichen Kräutertees gemischt werden. Ringelblumen bringen gelbe Farbtupfer in jede Mischung.

Organisch gedüngtes, langsam gewachsenes Gemüse enthält mehr Ballaststoffe und bildet stärkere Zellwände als jenes, das mit leicht löslichem Stickstoffdünger gezogen wurde. Es ist daher besser lagerfähig.

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