März

| Ziergarten

Im Ziergarten
 

Aussaat, Pikieren & Vermehrung

  • Je nach Witterung beginnen die Pflanzarbeiten.
  • Umtopfen von Balkon-, Kübel- und Topfpflanzen. Wenn nicht umgetopft werden muss, kann man 1 bis 2 cm frisches Substrat aufbringen.
  • Ab jetzt können wurzelnackte Bäume und Sträucher gepflanzt werden. Diese Pflanzenqualität ist wesentlich günstiger und leichter zu transportieren. Bei großem Pflanzenbedarf, wie zum Beispiel für Hecken oder für einen Obstgarten, zahlt sich das aus. Wurzelnackte Gehölze können im Frühling nur von März bis April verpflanzt werden.

Boden

  • Für die Rasensaat (ab Ende April) kann der Boden vorbereitet werden.
  • Säubere den bestehenden Rasen von Laubresten und anderen „Winterrelikten“. Der Rasen beginnt sonst zu faulen. Mähe deshalb den Rasen im März schon das erste Mal, um Verunreinigungen und Abgestorbenes zu beseitigen und um den einen oder anderen zu langen Halm einzukürzen. Nach dem sogenannten Säuberungsmähen sieht der Rasen gleich viel besser aus.
  • Ende März wird nach dem ersten Mähen der Rasen gedüngt und zwar mit einem schnell wirksamen Mineraldünger. Etwa zwei Wochen nach dieser Düngung wird vertikutiert, dann sind die Wurzeln des Grases ausreichend dicht. Danach mit einem Langzeitdünger nochmals düngen.
  • Ein Frühjahrsputz im Garten ist nicht zwingend notwendig. Laubreste müssen nur vom Rasen entfernt werden. Unter Hecken bleibt das Laub liegen – es bietet Schutz für Nützlinge.
  • Sträucher, Rosen und vor allem Stauden versorgst du am besten mit frischem Kompost oder organischem Dünger. Diese Kraftnahrung für sollte nun ca. 2 bis 3 cm stark unter Bäumen und Sträuchern, zu Rosen und auf Blumenbeeten aufgebracht werden. Nur leicht einarbeiten (mit Rechen oder Grubber). Diese Dünger brauchen eine gewisse Zeit bis sie wirken, darum ist der frühe Zeitpunkt so wichtig.
  • Rosen sollten unbedingt so gegen Ende März nach dem Rückschnitt mit einem organischen Rosendünger gedüngt werden.

Gehölz & Blätter

  • Die wichtigste Arbeit im März ist der Rückschnitt von dürren Zweigen und Stauden. Alle sommerblühenden Gehölze werden nun stark geschnitten. Rosen, Sommerflieder, Annabell-Hortensien, Sommerspiraea, Bartblume und Blauraute treiben nach dem Rückschnitt stark aus und bilden im Sommer auf den frischen Trieben viele Blüten. Die Triebe des Sommerflieders, der Bartblume, der Sommerspieren und des Johanniskrauts sollten auf ein Viertel ihrer ursprünglichen Länge eingekürzt werden. Das gleiche gilt für die sommerblühende Clematis oder die Waldrebe, wie sie zu deutsch heißt.
  • Die Rosen werden nach Ende der Frostperiode aus dem Winterschlaf geholt. Richtiger Zeitpunkt: wenn die Forsythie blüht. Wurde der Zeitpunkt übersehen und haben die Rosen erst einmal ausgetrieben, wird der gesamte frische Austrieb weggeschnitten und die Rose hat die ganze Kraft und Energie umsonst aufgewendet. Es dauert danach wieder recht lange, bis die Kraft zurückkehrt. Das kann man verhindern, indem der Schnitt eher früh angesetzt wird. Wenn du die Rosen im Herbst angehäufelt hast, nimm die Erde beim Schnitt noch nicht weg, der Schutz gegen die Kälte kann im März durchaus noch nötig sein.
  • Immergrüne Hecken erhalten rechtzeitig zu Austriebsbeginn Ende März ihren jährlichen Rückschnitt – so verlieren sie nicht zu viel Kraft.

Klima

  • An Blumen und Gehölzen winterliche Schutzabdeckungen entfernen.
     

Unkraut, Krankheiten & Schädlinge

  • Um Krankheiten und Schädlingen vorzubeugen, sollte im Gemüsegarten die Fruchtfolge eingehalten werden. Dieselbe Gemüseart darf nicht am selben Platz im Folgejahr nachgepflanzt werden.
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