Juni

| Gemüse & Kräuter

Wenn Melone, Kürbis und Gurke nicht ausreichend Früchte ansetzen, sollte man die Bestäubung händisch vornehmen.

Der Boden sollte geharkt und gleich gut gemulcht werden, um die Kapillarwirkung zu unterbrechen, den Boden locker zu halten und Unkrautwuchs zu verhindern.

Pflanzzeit für Paradeiser, Karfiol, Kohlrabi, Brokkoli u.a.

Zierkürbisse: Junge Pflanze beim Gärtner erwerben und einsetzen. Bei ausreichender Wärme entwickeln sich die Pflanzen besser.

Aussäen: Buschbohnen, Erbsen, Fenchel, Radieschen, Rettich, Rote Rüben, Gurken, Kohlrabi, Kopfsalat, Kürbis, Mangold, Stangenbohnen.

Kräuteraussaat noch möglich: Dill zum Einlegen von Gurken, Kresse, Kerbel, Petersilie.

Paradeiser sollte man regelmäßig ausgeizen und die vergilbenden Blätter entfernen. Bei Buschparadeiser spart man sich das Ausgeizen und Aufbinden - ideal auch für windige Standorte.

Bohnen, Radieschen, Karotten und Salate ausreichend wässern.

Junge Gemüsepflanzen gedeihen besser, wenn sie in gemulchten Beeten stehen. Durch eine Mulchschicht kommt weniger Beikraut durch. Sie bietet Schutz vor Trockenheit, liefert Nährstoffe und aktiviert das Bodenleben. Rasenschnitt eignet sich dazu gut.

Schnittlauch oder Lauch zwischen Salaten und Karotten wirkt schädlingsabwehrend.

Kresse als direkter Nachbar macht Radieschen würziger. Karotten und Zwiebel passen aus einem ganz anderen Grund sehr gut zueinander: Sie halten einander gegenseitig Gemüsefliegen fern.

Knoblauch schützt seine Nachbarn im Gemüsegarten vor Pilzerkrankungen.

Ein bunter Genussstreifen im Gemüsegarten (aus Nachtkerze, Speise-Chrysantheme, Ringelblume, Malve,…) liefert essbare Blüten und lockt Nützlinge an.

Zu dicht gesäte Karotten Reihen müssen ausgedünnt werden. Die jungen „Babykarotten“ schmecken sehr saftig und besonders Kinder freuen sich über die gesunde Jause.

Kräuter sind optimale Mischkulturpartner für viele Gemüsepflanzen: Basilikum passt gut zu Gurken und Zucchini, Kümmel wirkt geschmacksverbessernd auf Erdäpfel, Kohl und Gurken. Genau so gut verträgt sich Salbei mit Fisolen bzw. Petersilie mit Paradeisern.

Rhabarber wird nur bis Johanni (24. Juni) geerntet. Danach macht der steigende Oxalsäuregehalt den Rhabarber unbekömmlich.

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