Juli

| Ziergarten

Gießen Sie besser nicht zu oft, dafür aber durchdringend. Ideal sind 30 Liter pro Quadratmeter. Bei großer Hitze den Rasen nicht zu kurz schneiden.

Für das kommende Jahr Vergissmeinnicht, Stiefmütterchen und Goldlack aussäen. Saatschalen nicht in die Hitze stellen.

Ausputzen und Düngen der Balkonpflanzen – am besten mit Bio-Dünger.

Verblühte Rosen ausschneiden. Schneiden Sie unter dem ersten voll entwickelten Blattpaar, das ist ein Blatt mit 5-Teilblättern.

Iris werden mit der Zeit oft blühfaul. Hier hilft eine Verjüngungskur durch Teilung. Nach der Blüte werden die Pflanzen ausgegraben, die Rhizome in Teilstücke geschnitten und wieder in den gut vorbereiteten, sandigen Gartenboden gepflanzt.

Hecken schneiden.

Regelmäßig alles Verblühte im Staudenbeet zu entfernen, verhindert die Samenbildung und fördert einen neuerlichen Blütenansatz.

Zur Förderung neuer Blütenpracht wird bei Edelrosen Verblühtes bis zum nächsten voll ausgebildeten Laubblatt zurückgeschnitten.

Rittersporn, Steppensalbei, Feinstrahlaster, Kugeldistel, Trollblume und Katzenminze blühen ein zweites Mal, wenn die Pflanzen gleich nach der Blüte bis auf ca. 10 cm abgeschnitten werden.

Der Juli ist ideal, um zweijährige Sommerblumen auszusäen. Dazu gehören: Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Bartnelke, Stockrose, Fingerhut, Königskerze, Nachtkerze, Goldlack und Marienglockenblume.

Bei bunten Blumenwiesen reicht es, wenn ein Weg mit dem Rasenmäher frei gemäht wird, Die restliche Blumenwiese bleibt als Insektenoase bis zum Ausreifen der Samen stehen.

Polsterstauden bleiben kompakt, wenn sie nach der Blüte um ein Drittel zurückgeschnitten werden.

Ein bunter Kräuterrasen mit Gänseblümchen, Wegerich, Kriechendem Günsel und Schafgarben erfreut nicht nur das Auge, sondern ist zudem noch pflegeleicht. Er verträgt die sommerliche Trockenheit auch mit wenig Gießen und muss seltener gemäht werden als ein „Englischer Rasen“.

Grasschnitt lässt sich sehr gut zum Mulchen von Beeten nutzen. Er unterdrückt den Unkrautwuchs und hält den Boden länger feucht.

Den Boden in den Beeten zu lockern spart Gießwasser. Durch die Bearbeitung mit einem Grubber oder einer Hacke wird das Hochsteigen und anschließende Verdunsten des Bodenwassers verhindert.

Entdeckt man an Rosen „haarige“ Gebilde in der Größe von etwa 5 cm, so ist das ein Hinweis auf die Larven der Rosengallwespe. Die Gallen müssen entfernt werden, um das Schlüpfen der Wespen im nächsten Frühjahr zu verhindern.

Wenn Clematispflanzen plötzlich welk werden und absterben, handelt es sich um die Clematiswelke. Bei dieser Pilzerkrankung dringen Sporen über verletzte Pflanzteile in die Leitungsbahnen ein. Dagegen hilft nur, die Triebe bodengleich abzuschneiden. Die Pflanzen treiben im nächsten Jahr wieder aus. Bei gänzlich abgestorbenen Pflanzen keine neue Clematis an diese Stelle setzen! Teilweise ebenso schön und reich blühen robuste Wildarten wie Alpen-Waldreben, Berg-Waldrebe oder Gold-Waldrebe.

Rückschnitt von Buchs sollte am besten in den Monaten ohne „R“ durchgeführt werden, also von Mai bis Ende August. Idealer Zeitpunkt ist Ende Juni/Anfang Juli, dann ist der kräftigste Zuwachs abgeschlossen.

Im Juli kann bereits mit der Vermehrung von Pelargonien begonnen werden. Dazu schneidet man Stecklinge, entfernt alle Blätter bis auf das oberste Blattpaar, lässt die Schnittstelle antrocknen und steckt die Stecklinge dann in ein Gemisch aus Erde und Sand.

Rittersporn, Astern und hohe Stauden brauchen eine Stütze, damit sie bei Wind und Regen nicht umknicken. Leichter ist es, die Stützen bei den noch kleinen Pflanzen anzubringen.

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