Januar

| Gemüse & Kräuter

Schnittlauch und Petersilie können auf die Küchenfensterbank geholt werden. Sie liefern erstes frisches Grün.

Saatgut kaufen und Keimproben durchführen.

An einem lichten Standort nahe dem Fenster kann Kresse gesät werden.

Jetzt ist Zeit, Anbaupläne zu erstellen.

Gemüse- und Obstlager kontrollieren. Regelmäßige Belüftung gegen zu viel Feuchtigkeit im Keller vornehmen. Eingelagertes Gemüse sollte regelmäßig auf Faulstellen kontrolliert werden.Säen und Pflanzen unter Glas oder Folie und in Frühbeete: Pflücksalat, Schnittsalat, Saatzwiebeln, Sommerlauch, Weißkohl, Kohlrabi, …

Machen Sie bereits jetzt eine Anbauplanung für die nächste Gemüsesaison: Für die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit ist eine Fruchtfolge von Vorteil. Durch den wechselnden Anbau von Starkzehrern (Erdäpfeln, Gurken, Kohlgewächsen, Kürbis, Paradeisern, Sellerie), Mittelzehrern (Kohlrabi, Lauch, Paprika, Radieschen, Karotten, Zwiebeln) und Schwachzehrern (Bohnen, Erbsen, Kräutern, Spinat) werden die Bodennährstoffe besser ausgenutzt. Neben der Fruchtfolge sollte auch die Pflanzung in Mischkultur berücksichtigt werden. Bei richtiger Zusammenstellung halten die verschiedenen Pflanzarten einander gegenseitig gesund und unterdrücken unerwünschte Wildkräuter.

Winterzeit ist Sprossenzeit. Keimende Samen vertragen keine Staunässe und ausreichend Luft muss immer zu den Sprossen gelangen, sonst faulen sie leicht.

Jetzt kann die Keimfähigkeit von Saatgut überprüft werden. Manche Gemüsesamen (Karotte, Fenchel oder Zwiebel) bleiben nicht länger als zwei Jahre keimfähig. Kürbis-, Paradeiser-, Karfiol- und Krautsamen sind dagegen auch nach fünf Jahren noch keimfähig.

Die Winterzeit kann im Gewächshaus für einen Großputz genutzt werden. Spritzen Sie die dort wachsenden und überwinternden Pflanzen sowie die Erde vorbeugend mit Schachtelhalmbrühe gegen Pilzkrankheiten.

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