August

| Ziergarten

Bei großer Hitze niemals tagsüber, sondern in den Morgen- oder Abendstunden gießen.

Das Rosenbeet ab Mitte August nicht mehr düngen. Die Triebe sollen ausreifen, um frostfest in den Winter zu gehen.

Bei Rosen Verblühtes schneiden. Kletter- und Strauchrosen bleiben aber weitgehend verschont.

Balkonblumen verlangen an heißen Tagen bis zu zwei Wassergaben täglich. Regelmäßiges Düngen hilft, den Blütenflor bis spät in den Herbst zu verlängern.

Bei den ökologisch wertvolleren Rosen mit ungefüllten Blüten wird bewusst die Bildung von Hagebutten zugelassen – als Nahrung für die Tierwelt und Winterschmuck.

Bei Kübelpflanzen, die überwintert werden, ab 15. August das Düngen einstellen, damit die Triebe abschließen und ausgereift in den Winter gehen.

Im Staudenbeet alle hoch wachsenden Pflanzen wie Dahlien aufbinden. Verblühte Stauden ausschneiden, Staudenmohn, Akeleien und Lupinen zurückschneiden.

Sonnenblumen abschneiden und Samen trocknen lassen.

Der Rasen dankt eine letzte ausgiebige Pflege. Entfilzen (Vertikutieren) und Belüften des leicht feuchten Bodens sind das Geheimnis, jedoch keinesfalls jährlich notwendig.

Viele Zimmerpflanzen sind jetzt auf „Sommerkur“ im Freien. Beachten Sie aber immer: Pralle Sonne ist für die Blätter dieser Pflanzen nicht zumutbar. Hitzeschäden sind nicht mehr zu beseitigen!

Viele Blumen bilden im Spätsommer Samen aus, die jetzt gesammelt werden können. Anschließend werden die Samen getrocknet und an einem kühlen, dunklen Ort gelagert.

Die Madonnenlilie hat sehr empfindliche Zwiebeln. Diese werden schon im August gesetzt. Ein großzügiges Pflanzloch ausheben und die Gartenerde mit Kompost anreichern. Die Zwiebeln nur 1 bis 3 cm mit Erde bedecken. Bei sehr lehmigem Boden hilft es, 10 cm Kies als Drainage unter den Zwiebeln ins Pflanzloch einzufüllen. Diese Schönheit liebt die Sonne, wurzelt aber gerne im beschatteten Boden.

Den Boden in den Beeten zu lockern spart Gießwasser. Durch die Bearbeitung mit einem Grubber oder einer Hacke wird das Hochsteigen und anschließende Verdunsten des Bodenwassers verhindert.

Stark wachsende Hecken können im August noch einmal in Form gebracht werden.

Pfingstrosen wachsen am liebsten ungestört. Werden sie doch umgepflanzt, dann am besten im August oder September. Nach der Teilung dürfen die Pflanzen keinesfalls zu tief gesetzt werden. Die dicken Wurzeln werden nur 2 bis 3 cm mit Erde bedeckt.

Wenn Clematispflanzen plötzlich welk werden und absterben, handelt es sich um die Clematiswelke. Bei dieser Pilzerkrankung dringen Sporen über verletzte Pflanzteile in die Leitungsbahnen ein. Dagegen hilft nur, die Triebe bodengleich abzuschneiden. Die Pflanzen treiben im nächsten Jahr wieder aus. Bei gänzlich abgestorbenen Pflanzen keine neue Clematis an diese Stelle setzen! Teilweise ebenso schön und reich blühen robuste Wildarten wie Alpen-Waldreben, Berg-Waldrebe oder Gold-Waldrebe.

Rückschnitt von Buchs sollte am besten in den Monaten ohne „R“ durchgeführt werden, also von Mai bis Ende August. Idealer Zeitpunkt ist Ende Juni/Anfang Juli, dann ist der kräftigste Zuwachs abgeschlossen.

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