August

| Gemüse & Kräuter

Aussäen von Spinat, Zwiebeln, Radieschen, Rettich, Radicchio, Feldsalat und Chinakohl ist noch möglich.

Für Aussaaten nur die Morgenstunden nützen. Niemals die auflaufende Saat austrocknen lassen.

Abgeerntete Beete lockern, mit Kompost versorgen und Gründüngungspflanzen aussäen. Gelbsenf, Ölrettich (bei schweren Böden) und Bienenfreund keimen rasch und bleiben bis zum Frühjahr stehen. Die abgefrorenen Pflanzenteile werden dann gleich als Mulch verwendet und liegen gelassen.

Pflanzen von Porree, Winterkopfsalat und Knoblauch.

Paradeiser weiterhin laufend ausgeizen und die untersten Blätter bzw. kranke Pflanzenteile entfernen. Kommt der große Regen, tritt an Paradeisern Krautfäule auf. Befallene Pflanzenteile entfernen und den Stauden ein „Dach“ aus Folie geben. Stäuben mit Urgesteinsmehl hält diese gefürchtete Krankheit etwas zurück.

Wiederholt alle Pflanzen auf Blattlausbefall kontrollieren und nützlingsschonend bekämpfen (stark befallene Triebe mit den Fingern abstreifen oder zurückschneiden). Schnecken am besten absammeln.

Buschbohnen, Fenchel, Kohl und Lauch anhäufeln.

Wenn man die Sellerieknollen freilegt, wachsen sie besser. Die Wurzeln dürfen dabei nicht beschädigt werden.

Karotten, die von der Karottenfliege befallen wurden, nicht auf den Kompost geben.

Ernte fast aller Gemüsearten.

Alle Kräuter, die sich zum Trocknen eignen, an sonnigen Tagen in den heißen Vormittagsstunden ernten.

Gemüsepflanzen mit größeren Nährstoffansprüchen wie Paradeiser, Zucchini und Kraut können im Sommer mit verdünnter Brennnesseljauche gedüngt werden.

Für das Gemüse und die Kräuter bringt ein häufiger Wechsel zwischen trocken und nass Stress mit sich und Erkrankungen treten verstärkt auf. Morgendliches, durchdringendes und langsames Gießen am Fuß der Pflanze ist am besten. Versenken Sie neben der Pflanze einen Tontopf oder eine Flasche ohne Boden mit dem Hals nach unten als Wasserspeicher. Nun hat der Boden Zeit, sich langsam vollzusaugen und Sie haben trotzdem „schnell“ gegossen.

Damit Pflanzen im Kleingewächshaus an heißen Tagen nicht vertrocknen, können Schattendecken oder feuchtes Zeitungspapier auf das Dach gelegt werden. Gießen Sie morgens und öffnen Sie die Lüftungsklappen tagsüber weit.

Manche Gemüsepflanzen sind besonders „hungrig“ (zB Kürbis, Gurke, Zucchini, Paradeiser, Sellerie, Kraut, Kohl) und brauchen zur Grunddüngung mit Kompost weitere Nährstoffe. Diese „Starkzehrer“ werden in den Sommermonaten zusätzlich regelmäßig mit Pflanzjauchen oder anderen organischen Düngern versorgt.

Der Boden braucht Schutz: Entweder mit einer Mulchschicht zudecken oder im Spätsommer zur Bodenverbesserung Gründüngungspflanzen wie Phacelia, Buchweizen, Spinat, einjähriger Inkarnat- oder Gelbklee aussäen.

Herbstsalate wie Zuckerhut, Eichblattsalat, Endivie, Radicchio werden bis Mitte August ausgepflanzt.

Herbstsalate wie Zuckerhut, Eichblattsalat, Endivie, Radicchio werden bis Mitte August ausgepflanzt.

Frühlingszwiebeln (Bundzwiebeln), Spinat und Vogerlsalat können bis Ende August im Freiland ausgesät werden.

Gegen Ende der Gartensaison reifen vorhandene Früchte (von Paradeisern, Paprika, Zucchini, Kürbis) besser aus, wenn die Pflanzenspitze gekappt wird. So verbraucht die Pflanze keine Energie für eine weitere Blütenbildung und die Kraft kommt den Früchten zu Gute.

An heißen Tagen sollte das Gewächshaus immer gut belüftet werden.

Bei anhaltender Trockenheit sollten Gurken regelmäßig gegossen werden, sonst können sie einen bitteren Geschmack bekommen.

Die Blütenpracht von stehengelassenen Kräutern und Salaten lockt viele hilfreiche Nützlinge an und bereichert den Garten in seiner Vielfalt.

Zucchiniblüten sind essbar! Gebacken sind sie eine wahre Delikatesse.

Gurken müssen bei Trockenheit ausreichend gegossen werden, sonst werden sie bitter.

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