Die Supermarkt-Geschichte von Lisa und Jakob
In der richtigen Reihenfolge
Lisa und Jakob bekommen von ihrer Mama eine Einkaufsliste. Sie sollen im Supermarkte in der Nähe einkaufen gehen. Vorher essen Lisa und Jakob noch etwas. Schließlich sollte man niemals hungrig in den Supermarkt gehen, da kauft man sonst zu vieles, das man gar nicht braucht. Und schließlich wollen sie nicht, dass wertvolles Essen im Müll landet.
Jakob nimmt die Einkaufstasche und sie marschieren los. Musik und ein köstlicher Duft nach Brot und Gebäck kommt ihnen im Supermarkt entgegen. Überall stehen Tafeln mit Angeboten. „Kauft nur das, was ich aufgeschrieben habe“, hat Mama noch gesagt. Wenn das so einfach wäre. Überall finden sie Sachen, die sie gerne kaufen würden.
„Schnell weiter“, meint Jakob. Der Obst- und Gemüsestand ist ihre erste Station. Sie sollen Äpfel, Karotten und Porree kaufen. Ihre Eltern haben ihnen erklärt, dass sie darauf achten sollen, dass die Lebensmittel aus Österreich kommen. Das kann man am Gütesiegel gut erkennen. Vorige Woche hat sie in der Schule eine Seminarbäuerin besucht. Sie hat ihnen viel über Gütesiegel erzählt. Geschafft! Alles gefunden.
„Ab zu den Kühlregalen“, sagt Lisa und schiebt den Einkaufswagen in die richtige Richtung. Unfassbar, wie viele Milchprodukte es da gibt. Zum Glück finden sie die Frischmilch, die sie immer zu Hause haben. „Einkaufen ist ganz schön anstrengend“, gibt Jakob zu. Joghurt und Käse samt passendem Gütesiegel haben sie auch endlich entdeckt.
Jetzt machen sie sich auf den Weg zu den Nudeln. „Wo finden wir die jetzt wieder“, mault Lisa genervt. Da hat sie Jakob auch schon gefunden und wieder ist das richtige Gütesiegel drauf. Nun dürfen sich die beiden um 3 Euro noch etwas aussuchen. Bei den vielen Sachen fällt aber die Entscheidung schwer.
„Hast du die Schlange vor der Kassa gesehen?“, fragt Jakob. Vor ihnen steht eine Mutter mit einem Mädchen. Das deutet auf einen Schlecker und beginnt zu weinen. Das macht sie so lange, bis ihre Mutter ihn ihr gibt. „Jetzt weiß ich auch, warum der Bereich bei der Kassa Quengelzone heißt“, flüstert Lisa Jakob lachend zu.
Endlich sind auch sie an der Reihe. Lisa bezahlt und dann haben sie es geschafft. Auf geht’s nach Hause. Mama ist begeistert, wie gut die beiden das gemacht haben. „Das dürft ihr jetzt jede Woche machen“, meint sie und lacht, als sie die entsetzten Gesichter sieht