Rettich

Wer’s würzig und scharf mag wird den Rettich lieben. Aufgrund seiner Schärfe ist er vor allem in asiatischen Gerichten ein absolutes Muss.

Rettich zählt zu den Kreuzblütengewächsen und ist in unseren Breiten auch oft als Radi bekannt. Ursprünglich kommt die Pflanze jedoch nicht aus Europa, sondern wurde bereits in Ägypten zu Zeiten der Pharaonen in Gerichten und als Medizin verwendet. Ab dem 6. Jahrhundert breitete er sich zunehmend über Griechenland nach Italien aus und ist heute ein würziger Bestandteil in der österreichischen Küche. Den Rettich könnt ihr an seiner kugel- oder spindelförmigen Wurzel erkennen, dessen Schale vom klassischen Weiß des Sommerrettichs bis über eine rosa, rote, und grüne bis hin zu einer violetten und schwarzen Farbe beim Winterrettich variiert.

ZWISCHEN WELCHEN SORTEN KÖNNEN WIR UNTERSCHEIDEN:

  • Weißer Rettich: ausgeprägter aromatischer Geschmack
  • Roter Rettich: rote Schale mit weißem Fruchtfleisch
  • Schwarzer Rettich: Winterrettich, festes Fruchtfleisch, Schale muss vor dem Verzehr entfernt werden
  • Asiatischer Rettich: z.B.: Daikon-Rettich, wichtigste Gemüsesorte Ostasiens

WÜRZIG, SCHARF UND GESUND

Der typisch scharfe Geschmack des Rettichs hat eine gesundheitsfördernde Wirkung, auch seine Senföle tragen positive Effekte bei. Aufgrund seiner geringen Kalorienanzahl wird er gerne als würzig-scharfe Beilage zu Fleisch- und Fischgerichte angeboten. Wichtig: Rettich wird im Gemüsefach eures Kühlschrankes gelagert, durch das Entfernen des Grüns kann er bis zu 10 Tage lang haltbar sein.

Suchen Image Back to top