Fruchtgemüse

Unter einem Fruchtgemüse versteht man Gemüse Pflanzen deren oberirdischen Früchte essbar sind. Ein weiteres Merkmal sind die Samen im Inneren der Früchte, die man beim Aufschneiden entdecken kann.

Fruchtgemüse wird sowohl im Gartenbau als auch in der Landwirtschaft angebaut. Die meisten Sorten stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Südamerika. Vorraussetzungen sind daher ein warmer und geschützter Standort mit ausreichend Wasser und ohne Temperaturschwankungen.
Anbau ist möglich:

  • Auf Freiland-Feldern
  • Im Gewächshaus
  • Im Garten
  • Auf dem Balkon in einem Blumentopf oder Blumenkasten

Geerntet wird das Fruchtgemüse ab Mitte Mai, nach den frostigen Tagen.

Die Unterscheidung

Man kann zwischen Nachtschattengewächsen und Kürbisgewächsen unterscheiden.

Nachtschattengewächse:
•    Melanzani
•    Paradeiser
•    Gemüsepaprika

Kürbisgewächse:
•    Gurke
•    Gartenkürbis
•    Melonen

Was ist der Unterschied zu Obst?

Botanik: zunächst ist alles Obst, was aus einer Blüte entsteht, denn zum Gemüse zählen alle anderen essbaren Teile einer Pflanze wie zum Beispiel die Wurzeln oder die Blätter. Daher würden rein theoretisch auch aus Blüten entstehende Frucht-Pflanzen wie Avocados den Obst-Früchten zugeordnet werden und nicht dem Gemüse.

Umgangssprachlich und im Lebensmittel-Bereich: hier wird zum Obst nur Früchte mit süßem Geschmack, zum Beispiel Ananas, Äpfel oder Himbeeren gezählt. Diese Zuordnung würde im Bereich von Fruchtgemüse nur auf Erdbeeren zutreffen

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