Zitterpappel

| Erstellt von Christian Kornherr

Wer zittert da wie Espenlaub? Es ist die Zitterpappel (Populus tremula) auch Espe genannt.

© Alexander Gasplmayr/LK NÖ

Die Zitterpappel (Populus tremula) wird auch Espe genannt.

Die Zitterpappel (Populus tremula), auch Espe genannt, ist anspruchslos und widerstandsfähig. Dieser stattliche Baum wächst oft in Gruppen und hat eine hohe Standortamplitude. Auf deutsch würde man sagen, er hält viel aus. Sie überzeugt durch Frosthärte sowie Hitze- und Streusalzverträglichkeit.

Die Zitterpappel kommt vor allem auf offenen Flächen vor, da sie viel Licht braucht. Sie kann mit allen Bodenarten umgehen – von sandig, trocken bis hin zu Überschwemmungsgebieten. Ihr flaches bis herzförmiges Wurzelsystem passt sich dabei den jeweiligen Bodenverhältnissen an.

Durch ihr ausgedehntes Wurzelgeflecht eignet sie sich gut zur Bodenbefestigung, etwa an Hängen oder in Uferbereichen. Sie neigt jedoch zur Bildung von Ausläufern. Als Park- oder Gartenbaum ist die Espe vielseitig einsetzbar und kann ein- oder mehrstämmig, aber auch malerisch mit schiefem Stamm wachsen. 

Auffälligstes Merkmal sind ihre eiförmig, buchtig gezähnten Blätter, die schon bei der geringsten Luftbewegung anfangen zu “zittern”.

Die Zitterpappel ist zweihäusig: Männliche Bäume tragen dicke, rund 10 cm lange, grau behaarte Kätzchen, während die Kätzchen der weiblichen Bäume grün und etwas länger sind.

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Die Zitterpappel bringt Leben in den Garten, denn sie dient vielen Insekten als Nahrungsquelle.

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