Wenn die Blütenfülle des Frühsommers zu Ende geht, beginnt die starke Zeit der Schönaster (Kalimeris sp.). Sie blüht verlässlich von Juli bis September und füllt damit die Lücke zu den Spätblühern. Die Schönaster ist keine echte Aster. Bei uns ist diese prachtvolle, aber genügsame Staude fast unbekannt.
Schönaster
In Österreich sind vor allem Sorten wie „Alba“ oder „Madiva“ erhältlich.
- „Alba“ blüht reinweiß und wird rund 70 cm hoch.
- „Madiva“ hat einen Hauch von Violett im Weiß und wird 60 bis 80 cm hoch. Sie besticht zudem mit dichtem Wuchs und einer kugeligen Form.
Die Staude benötigt sonnige bis halbschattige Plätze mit frischen bis mäßig trockenen Böden.
Schönastern sind frosthart und auch ohne Stütze standfest. Sie können auch erst im Frühjahr vor dem Austrieb geschnitten werden.
Es sind keine Schädlinge oder Krankheiten bekannt, selbst Schnecken sind kein Problem.
Durch ihren mittleren Nährstoffbedarf wächst und blüht sie auch gut, wenn sie nicht oder selten gedüngt wird. Sie treibt auch freudig aus, wenn sie nicht ständig durch Teilung verjüngt wird.
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Da ihre abgeblühten Blütenstände auch über den Winter dekorativ dastehen, müssen sie nicht gleich nach der Blüte entfernt werden.