Heckenkirsche

| Erstellt von DI Christian Kornherr

Die Gewöhnliche Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) ist bei uns in Mitteleuropa heimisch. Sie bildet einen zwei bis drei Meter hohen und bis zu zwei Meter breiten Strauch, der im lichten Schatten am besten gedeiht.

Gewöhnliche Heckenkirsche ©skymoon13/Stock.adobe.com

Im Mai erfreut uns die Heckenkirsche mit weißen, paarweise stehenden, zweilippigen Blüten. Auch Insekten besuchen diese duftenden rund 1 bis 1,5 cm großen Blüten gerne. Aus ihnen entstehen dann die 5 bis 7 mm großen, glänzend roten, kugeligen Beeren, die wie die Blüten zu zweit an kurzen Stängeln stehen. Die Beeren sind leicht giftig, dienen Vögeln jedoch als Nahrungsquelle. Die Blätter stehen gegenständig an den dünnen, graubraunen Zweigen, sind dunkelgrün, kurz zugespitzt und färben sich im Herbst gelb.

Mit ihrem breiten aufrechten bis leicht überhängenden Wuchs findet die Heckenkirsche sowohl als  Landschaftsgehölz aber auch in freiwachsenden Hecken Verwendung. Der sonst anspruchslose Strauch meidet saure Böden und ist empfindlich gegen Bodenverdichtungen. Alles in allem ist die Heckenkirsche ein wertvolles Gehölz, da sie zahlreichen Tieren als Nahrung dient. Die Heckenkirsche ist somit ein schmückender Strauch, der gleichzeitig Leben in den Garten bringt.

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